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<c> Manne Baeck
01/2000




letzte Änderungen:
30.03.2020



PZL-104 "Wilga 35" - das polnische Arbeitspferd

 
Viel gucken - laaange lääben!" sagten die Polen über den Vogel. Man tat gut daran, diesen Rat bei der Übernahme der Maschine genauestens zu befolgen und alles gründlich zu checken. Es gibt da so einige neuralgische Punkte...
Nur 860 kg Leermasse und 260 PS aus 9 Zylindern des AI-14RA sorgen für ordentliche Steigleistungen selbst mit schweren (wasserbeladenen) Seglern am Seil. Dank der starren Vorflügel und großer Klappen ist sie fix in der Luft und benötigt nur kurze Landestrecken (STOL - short take of and landing). Die Sicht durch die großen, gewölbten Fenster nach unten ist ausgezeichnet, und für's Fotografieren und Filmen ist sie als Hochdecker besser geeignet als die Zlins. Manchmal flog ich für Aufnahmen oder Absetzen von Fallschirmspringern auch mit ausgebauter rechter Tür. Erfolgreich wurde sie auch für Präzisions- und Ralleyflug sowie Gast-Rundflüge eingesetzt.
Da der F-Schlepp zumeist mit Nennleistung erfolgt, schluckt sie dabei schon auch mal 70 l/h .
Als Pilot fühlt man sich wie auf einem Trecker [deshalb wurden diese Piloten bei Segelflug-Europa- und -Weltmeisterschaften auch als "Tugs" oder "Tugpilots" - Schlepper oder Schlepppiloten - bezeichnet.] statt in einem Pkw (wie bei der Zlin), doch sollte man mit dem Gashebel gefühlvoll umgehen. Gestartet und gelandet wird normalerweise in Dreipunktlage.



  Das ist der "boxernde" Nachfolger, die "Wilga 2000".







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